Der Wirt und die Sklavenjäger

... von Kowiak Decosta (dem neuen Tavernenwirt in Schendi) Die Dämmerung warf ihre langen Schatten über die kleine Lichtung vor der Taverne. Im Inneren flackerten die ersten Fackeln, und jemand legte frisches Holz in den Kamin. Der Wirt beobachtete gelangweilt das geschäftige Treiben der Sklaven, die hastig hin und her eilten, um keinen Zorn auf sich zu ziehen. Die gewohnten Geräusche der Taverne wirkten fast einschläfernd auf ihn, und er versprach sich einen ruhigen Abend. Es hieß, vielerorts würden kleine Feiern stattfinden. Zufrieden füllte er sich einen großen Krug mit Ale und trank genüsslich, während er aus den Augenwinkeln weiterhin die Sklaven beobachtete. Ein plötzlicher Peitschenknall durchbrach die abendliche Stille, gefolgt von einem schmerzerfüllten Aufschrei. Immer wieder wechselten sich Knall und Schrei ab. Stimmen wurden lauter, schrien wütend und verfluchten die Langsamkeit der Getriebenen, die ein zügiges Vorankommen der Truppe offenbar behinderten. Neugierig trat der...